von Herr Schwaner am 11.11.2011
Es ist Schlafenszeit für die Kinder. Ich stehe am geöffneten Fenster, um den Raum vor dem Schlafen noch ein wenig zu lüften und genieße die kalte Abendluft, Paul und Oskar bepfeffern sich hinter mir im Bett mit ihren Kissen. Auf der anderen Straßenseite stehen zwei Hardcore-Gangsterrapper, einer mit weißem Cap, weißer Daunenjacke und weißer Hose, der andere mit schwarzen langem Parka, dunklem Kapuzenpulli und tief in das Gesicht gezogenem Cap. Sie stehen im Licht einer Straßenlaterne um einen der roten Süßigkeitenautomaten herum, die schon im Stadtbild zu sehen waren, als ich Kind war, jahrelang vergammelten und nur noch Relikte waren und neuerdings aber wieder neu aufgehängt werden - und mit demselben Krempel befüllt sind, wie schon früher: Retro ist ja in. Sie stehen dicht beieinander, sehen nach links, sehen nach rechts. Kommt auch niemand? Sieht uns wer?
Ich denke mir noch: ‘Na? Und nun Süßigkeitenautomat aufbrechen?’ und irre mich augenblicklich als die harten Jungs eine Münze aus ihren Hosentaschen fingern, brav einwerfen und den metallenen Hebel kräftig drehen und mit der Hand unter dem Ausgabedeckel ihre Kaubonbons aufsammeln. Mit vollem Mund und eiligem Schritt entfernen sich dann beide vom Ort ihrer infantilen Traumerfüllung.
So tight, Alter! ;)
von Herr Schwaner am 09.11.2011
Oskar fragt: “Papaaaa, wie werden eigentlich Kinder gemacht?”
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von Herr Schwaner am 27.09.2011
Weil ich es gerade beim Ansteuern der Suchseite bemerke: Google ist heute 13 Jahre alt geworden. Herzlichen Glückwunsch, geliebte Datenkrake.
Aber was sind schon 13 Jahre :) Als ich 1995 das erste Mal mit noch zischend-pfeifenden 28.8 bit/s Modem von U.S.Robotics ins recht überschauliche Weltnetz geriet, da hießen die Browser noch nicht Internet Explorer oder Firefox, ganz zu schweigen vom Safari, sondern Mosaic. Und Mosaic funktionierte nur mit dem Onlinedienst CompuServe. Aber “Funktionieren” war so eine Sache: Die Internetseiten waren spärlich, grauenvoll textlastig und wenn es Grafiken zu sehen gab, dann waren es GIFs und keine JPEGs, denn JPEGs konnte Mosaic nicht darstellen. Das war kurz vor der Zeit, wo die Internetseiten anfingen, in kreischend-schillernden Farben zu blinken und beschränkte @-Zeichen sich weigerten, sich unaufhörlich in 3D-Darstellung zu drehen. Viel spannender waren da die Onlineforen und Chats der Onlinedienste, in denen sich eine Herde von männlichen Nerds gegenseitig ihr verqueres Weltbild vorspielten, in dem vermeintliche Frauen endlich willig wie nie es durch eigenwillige Tastaturkürzel am flimmernden Bildschirm besorgt bekamen.
Wenn man sich also die Ausgangslage des Internets in seiner frühen Zeit
betrachtet, ist es also ein großes, großes Wunder, dass aus diesem doch sehr spartanischem Etwas, ein so schillerndes, alles bestimmendes Medium geworden ist.
von Herr Schwaner am 14.09.2011
Das derzeitig am meisten gewünschte Lied bei uns im Hause ist “Schaahss Juh… yeah….yeah” von den “Biepels”.
Erst raten, dann weiterklicken :)
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von Herr Schwaner am 12.09.2011
Wo ich es erst neulich von Grundschulen und Datenschutz hatte: Für uns Eltern beginnt ja nun der Horror, die richtige Grundschule für Paul zu finden. Das gestaltet sich nicht so einfach, da es heutzutage ja viele Schulen gibt und wo es viele Schulen gibt, da gibt es viele Konzepte. Drei Schulen sind in unserer nähen Umgebung und Auswahl, drei weitere scheiden quasi von vornherein aus, weil - um es mal salopp auszudrücken - unser Sohn nicht zum integrationspolitischen Feigenblatt heiler-Welt-Phantastereien gemacht werden soll. Angucken werden wir sie uns dennoch. Also bleibt es erst einmal an uns, von all diesen Schulen die Tage der offnen Tür herauszufinden: Internet- und Telefonrecherche.
Wenn aber gleich die eigentliche Wunschschule mehr oder weniger schroff darauf hinweist, dass es bei ihnen so einen Tag nicht gibt, den Hof könne man sich ja einfach so angucken und Fragen würde die Sekretärin beantworten, hat man eigentlich schon gleich keine Lust mehr. Arschgeigen!
Während man sich bei den anderen angerufenen Schulen sogar den Unterricht besehen darf, pfeift man dort anscheinend auf das natürliche Interesse der Eltern. Wozu auch? Man hat’s ja nicht nötig, die Schule ist ja regelmäßig überlaufen.
von Frau Rieke am 10.09.2011
Unser Sommer war voll gespickt mit vielen Erlebnissen. Schönen, wie auch unschönen. Leider. Denn unser geliebter Lenny ging nach 8 Jahren bei uns von uns. Am 21. Juli war er schon den ganzen Tag über nicht so gut drauf, fraß fast nichts, war dick und aufgeplustert. Als ich dann am späten Nachmittag aus dem Büro kam, war ich schockiert. Der Gatte hatte mich zwar tagsüber auf dem Laufenden gehalten, aber so schlimm hatte ich mir das Ganze nicht vorgestellt. Kurzerhand bin ich mit ihm zur Tierärztin um die Ecke. Mit sehr mulmigem Gefühl. Denn als ich das letzte Mal mit einem Vogel in einem ähnlichen Zustand dort war, machte man mir keine großen Hoffnungen. Das war vor knapp vier Jahren.
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von Herr Schwaner am 08.09.2011
Der neue Möbelschwedenkatalog ist da. Er titelt in diesem Jahr mit dem Slogan:
“Für alle, die mehr Ideen als Platz haben”
Wie wahr. Und woran liegt das?
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von Herr Schwaner am 01.09.2011
Ich finde es ja vollkommen albern: Die Datenschützer in Schleswig-Holstein machen Front gegen sogenannte Socialplugins, weil man, sofern - und sei es nur im Hintergrund - eingeloggt ist, seinem Social Network Anbieter mitteilt, auf welchen Seiten man surft, wenn nur ein Socialplugin des eigenen Anbieters auf einer Webseite angezeigt wird.
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von Herr Schwaner am 30.08.2011

Es grüßt aus Berlin die Großunternehmerfamilie, allen voran grüßen Paul (links) und sein “kleiner” Bruder Oskar (demnach rechts) :)
Wir hoffen, es geht Euch allen gut :) Uns geht es super.
von Frau Rieke am 17.06.2011
Weil es hier derzeit nicht so viel zu sehen gibt, schaut doch mal bei einer anderen (Amsel)Familie zu: Die Amselcam ist eine Webcam mit Liveübertragung aus dem Amselnest. Inzwischen sind fünf Küken geschlüpft und man ist sozusagen mittendrin statt nur dabei :)