Wir überlegen noch, aber ein möglicher Umzug des gesamten 24stunden.de Systems zu einem neuen Provider ist mehr als wahrscheinlich. Unser jetziger Provider hat seit Jahren seine Preise nicht angepasst und beharrt auf alten Kosten. Allerdings gibt es für die derzeitigen Kosten bei anderern Anbietern weitaus günstigere Angebote mit weitaus mehr Speicherplatz und vor allen Dingen [...]
Mark Mulligan vom Marktforschungsunternehmen JupiterResearch wird im Rahmen seiner Studie “European Music Consumer Survey, 2005” zitiert:
“Wenn es der Musikindustrie nicht gelinge, der digitalen Jugend von heute ein sinnvolles Einkaufsverhalten beizubringen, könne ihr Umsatz künftig einbrechen.
[ Quelle: heise.de, Marktforscher warnen Musikindustrie vor demografischer Zeitbombe, 30-11-5 ]“
Vielleicht sollte die Musikindustrie auch etwas lernen: Viele der produzierten Alben [...]
Es lächeln uns bebrillt und mit breitem Scheitel vom Titelblatt der “Gegenwart” an: Mario Sixtus, seines Zeichens Journalist und Johnny Haeusler, der mediale Tausendsassa und Spreeblick-Verlags-Gründer, unsere beiden Leuchttürme im SocialWeb, im Web-2.0, wie es so schön im Editorial zur neuen Ausgabe heißt. Im eigentlichen Artikel zum Thema “Relaunch mit Mensch” geht es dann um [...]
Bettina Z.? Das braunlanggelockte Irgendetwas, dass neuerdings in jedem Fetzen Babelsberg-Celluloid auftaucht und alle Feuilleton-Welt sich einen ob des neuen Gesichtes schrubbt. Bettina Z. schafft es immerhin, in jeder Szene jener Fetzen den selben Gesichtsausdruck hinzukriegen. Dieses pathoshafte, tragische, leicht laszive “Ich-bin-so-verzweifelt“-Gesicht, das jede Fernbedienung auf Dauer gegen die Flimmerkiste fliegen lässt (siehe Werbeplakat zu [...]
Seit den frühen Morgenstunden weht es um die Häuser. Es ist kalt und weiss. Es taucht die Dächer jedweder Art von rot oder schwarz, von leuchtendem Blau bis schimmelgrüner Patina in sein weißes Kleid. Der Schnee ist gekommen. Und es ist Ende November.
25. November 2005: Erster Schnee über Mitte
« Kackbraun - Teil 1
„Einen schönen guten Tag. Ich hätte gerne ihre Fahrkarte gesehen“, sagte Juppkoweit.
Sichtlich enttäuscht über die Weiblichkeit seines Schaffners schnaubte der schlecht gelaunte Herr mit der kackbraunen Imitatlederjacke. Er räusperte sich kurz, reichte ihr reserviert sein ganzes Fahrkartencouvert, ohne die eigentliche Fahrkarte herauszunehmen und musterte die Juppkoweit von oben bis unten.
» Kackbraun - Teil 2
Im ICE 1517 nach München saß er bräsig in seinen Sessel zurückgelehnt, die Hände hatte er voller Tatendrang und innerer Unruhe auf seine Oberschenkel gestützt. Sichtlich entzürnt sah er sich um, lugte zwischen den Sitzreihen hindurch, wer vor und hinter ihm es gewagt hatte, Platz zu nehmen. Seine grauen Haare, kurzgeschnitten, [...]