Studentenrat wehrt sich
Vor wenigen Wochen berichteten wir über den Fall des Ilmenauer Studenten Tino S., der wegen Veröffentlichungen auf seinem Blog vom Rektor der Universität per Unterlassungsaufforderung dazu aufgefordert wurde, Inhalte betreffs der Verquickung von Studentenrat und rechtsextremen Gruppierungen zu löschen, da sie nicht der Wahrheit entsprächen. Ferner drohte man ihm mit Exmatrikulation.
Nun wehrt sich der Studentenrat gegen die Vorwürfe per eMail und einer Stellungnahme zu mehreren Blogeinträgen. Weder sei die erwähnte Burschenschaft “Baltia Gotia” als rechtsextrem einzustufen, noch stehe die Burschenschaft in irgendeiner Verbindung zu dem rechts gelagertem Dachverband deutscher Burschenschaften. Man stufe sie als ganz gewöhnlichen, studentischen Verein ein. Weder sei die Erstsemestler-Woche von Rechtsextremisten der Baltia Gotia infiltriert gewesen, noch sei der Studentenrat infiltriert. Der betroffene, in der Burschenschaft aktive StuRa-Angehörige sei ferner demokratisch von den StudentInnen in den StuRa gewählt worden. Auch Vorwürfe, ein Studentenvertreter hätten in einem Club im Umfeld der Universität einen Hitler-Gruß gezeigt, seien haltlos und nicht nachvollziehbar. “An einer Aufklärung des Falles war der StuRa jedoch sehr wohl interessiert und lud die Betroffenen umgehend zur damaligen Sitzung ein. Der Betroffene beteuerte seine Unschuld und hatte selbst ausländische Mitstudenten als Zeugen und Fürsprecher eingeladen. [...] Keiner der angeblichen Augenzeugen hatte jedoch Anzeige erstattet.“, schreibt der StuRa in der Stellungnahme.
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— Herr Schwaner, 31.03.2007

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