Basic: Lässt Du Dich kaufen?
Es geistert durch die Runde, dass eine Firma zwei Blogger überzeugt haben soll, für die Zahlung von 3000 Euro ein wohlwollendes Posting über deren Angebote zu schreiben. Zwar soll der Deal letzten Endes nicht zu Stande gekommen sein, dennoch fragt Robert Basic von BasicThinking zurecht: “Ab welcher Summe kann ich ein Blogposting bei euch kaufen?” und hängt ein Formular mit mehreren Geldbeträgen an, aus welchem man seine eigene Schmerzgrenze wählen darf. Nach derzeitigem Stand würden sich 53 Teilnehmer an der Umfrage bei einem Betrag von 5000 Euro kaufen lassen, ab 50 Euro würden bereits schon 43 Teilnehmer über einen Artikel nachdenken — gerade einmal 24 Teilnehmer schließen eine “Bestechung” kategorisch aus. Hier geht’s zum Nachdenken.
Update:
Ich habe gerade mal darüber nachgedacht. Es fällt mir schwer, kategorisch “Niemals” zu sagen. Sag’ niemals nie. Von einer Partei jedenfalls oder einem Kandidaten könnte ich wirklich ohne Probleme sagen: “Niemals!”. Anders sähe es vielleicht bei einer Menschenrechts- oder Umweltorganisation aus. Es käme auch darauf an, was sie den Menschen mittels spinning unterjubeln wollen würden.
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2 Kommentare
Jeder hat seinen Preis, aber ein gut besuchter Blog, der im Wochenrhythmus ein und dasselbe Unternehmen, bzw. dessen Produkt/e lobt, macht sich ziemlich verdächtig.
Von daher müsste man schon eine Menge Blogs “kaufen”, die nicht unbedingt gleichzeitig einmal ihre Lobeshymne verbreiten.
Mehrere Blos zu akquirieren dürfte meiner Meinung nach aber nicht gehen, ohne dass der ein oder andere das Treiben publik macht. Also wird das wohl nicht das Patentrezept des viralen Marketings sein.

Wieso sollte eine NonProfit-Organisation auf die Idee kommen einen Blogger zu kaufen? Ich glaube du erweiterst einfach die Bedingungen so weit es geht, bis alle ja sagen müssen.
Verdeckte, versteckte Werbung gegen Bezahlung bleibt Betrug am Leser. Egal für wen sie ist. Ein solcher Auftraggeber gehört an den Pranger, um Nachahmer von vornherein abzuschrecken.