CDU-BW: Geht es noch?

von Herr Schwaner am 14.04.2007, in: Res publica

Wir zitieren mal entgegen unserer Gewohnheit aus dem SpOn:

“Georg Brunnhuber, Baden-Württembergs CDU-Landesgruppenchef im Bundestag, lobte Oettingers Worte als “Meisterprüfung”. Die Wirkung für die “christlich-konservative Seele” sei nicht zu unterschätzen, so der Bundestags-Abgeordnete. “Für unsere Anhängerschaft hat er einen ganz, ganz großen Schritt getan. Er hat ein Tor aufgestoßen.” ”
(Quelle: SpOn, “Oettinger relativiert Skandal-Rede“)

Welches Tor soll das sein, dass Herr Oettinger da aufgestoßen hat? Das Tor, der christlich-konservativen Seele die Möglichkeit zu geben, die eigene Biografie zu bereinigen? Die Sicht auf den Nationalsozialismus zu beschönigen und zu relativieren/revisionieren? Was ist das für eine angeblich christlich-konservative Seele?

Meine Angst vor genau eben jener scheint seit Jahrzehnten berechtigt…

[ via Henning Schürig ]

Mehr zum Thema:
Revisionistisch

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Autor:
Herr Schwaner

erstellt am:
14. April 2007 19:06

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3 Kommentare


Jochen Hoff says:

Der gute Herr Oettinger bedient die rechte Klientel von Alt- und Neunazis in der CDU/CSU und soll die dumpfbraunen aus der NPD gewinnen. Das ist Kalkül.

Georg Brunnhuber ist von Oettinger so angetan, indem er gleich die “richtigen” Worte findet und faktisch eine Warnung via Zentralrat an unsere jüdischen Mitbürger ausspricht ….

Inzwischen ein viel wertvollerer Rücktrittskandidat…