Streik ab 7. Januar


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Nach dem ergebnislosen Abbruch der Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft der Lokführer, GDL, und der Deutschen Bahn hat GDL-Vorsitzender Manfred Schell ab dem 7. Januar 2008 unbefristete Streiks angekündigt. Die Schuld am Scheitern schiebt derweil die GDL auf das Verhalten der Deutschen Bahn.

Dazu die GDL:

“Die Streiks werden erst am 7. Januar 2008 im Personen- und Güterverkehr beginnen. Die GDL wird sich nicht durch erneute Scheinverhandlungsangebote der Bahn von den Arbeitskampfmaßnahmen abhalten lassen, sondern die Streiks erst dann beenden, wenn sich ein tragfähiges Tarifergebnis abzeichnet.”

Trotz der Übereinkunft des Marathongipfels vom 3./4. Dezember 2007, den Lokführern einen eigenständigen Tarifvertrag zuzugestehen, soll die Bahn die GDL aufgefordert haben, vor Abschluss eines Tarifvertrages eine Kooperationsvereinbarung mit der Tarifgemeinschaft Transnet/GDBA zu unterzeichnen, die eine eigenständige Verhandlung ausgeschlossen hätte. In den Vorverhandlungen hatte der Arbeitgeber noch zugesichert, dass eine Kooperationsvereinbarung keine Voraussetzung für einen Tarifabschluss sei. Ferner sah die Deutsche Bahn vor, die Entgelt-, Zulagen- und Arbeitszeitbedingungen aus dem GDL-Vertrag herauszulösen und im Manteltarifvertrag unterzubringen. Damit wäre die GDL nicht berechtigt gewesen, bei künftigen Tarifrunden eigenständig über Kernfragen eines Tarifvertrages für das Fahrpersonal zu verhandeln. Außerdem weigere sich die Bahn, alle Lokomotivführer in den Tarifvertrag einzubinden. So sähe die Bahn Rangierlokführer und Lokrangierführer nicht als Lokführer.

“Während die Lufthansa genau weiß, wer in ihrem Unternehmen Pilot ist, ist die Bahn bei ihren Lokomotivführern dazu nicht in der Lage.” (Manfred Schell)

Die Bahn hat inzwischen unter der Androhung von Streiks alle bisher in den Tarifverhandlungen gemachten Zugeständnisse und Angebote wieder zurückgenommen.

Mehr zum Thema:

  • Das Dossier zum Thema Bahnstreik
  • DB: Erklärung des Vorstandes
  • GDL: Bahnvorstand verabschiedet sich vom eigenständigen Tarifvertrag
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    — Herr Schwaner, 21.12.2007

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    1 Kommentar


    Good news, bad news.. v2…

    Gute Neuigkeit: Der deutsche Fußball lebt. Die ersten fünf Mannschaften der Tabelle und der 1. FC Nürnberg überwintern in internationalen Wettbewerben.Schlechte Neuigkeit: Bahn und GDL zanken sich wieder weiter auf dem Rücken des Landes.Irrelevant…

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    Autor:
    Herr Schwaner

    erstellt am:
    21. Dezember 2007 10:24

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