Lesebefehl #68
von Herr Schwaner am 12.02.2008, in: Res publica
Was ist eigentlich schon wieder los im Land der vielverdienenden Berufszyniker, dass man sich jetzt wieder auf Hartz-IV-EmpfängerInnen eingeschossen hat? Ist man im politischen Berlin etwa wieder der Meinung, dass die Langzeitarbeitslosen und Transferleistungsempfänger mal wieder eine öffentliche Demütigung bräuchten? Braucht die Politik derzeit wieder einen Sündenbock, um vom Stillstand in Wahlkampfzeiten abzulenken? Eins bleibt es auf jeden Fall: Zum Kotzen.
- “Wo bleibt der Anreiz für Arbeit?”
BILD und die Mär vom Vielverdiener Hartz-IV-Empfänger - “Wer arbeitet, ist der Dumme!”
Die NachdenkSeiten rechnen die Unzulässigkeit der BILD’schen Kampagne gegen Hartz-IV vor und beleuchtet die Institute - “Experten fordern neue Zuverdienst-Regelung für Hartz-IV-Empfänger”
Hartz-IV-Zuverdiener sollen mehr verdienen und behalten dürfen, so IFO-Chef Sinn. Rürup hingegen fordert mehr Härte der Agenturen. Schließlich müsse jede zumutbare Arbeit angenommen werden. - “Sarrazin: So sollten Arbeitslose einkaufen”
Herrlich. Hartz-IV-Empfänger dürfen soviel essen, um immer kotzen zu können, wenn ihnen bornierter Zynismus von Staatsseite um die Ohren geschlagen wird. - “Kochen mit Sarrazin: Ein Selbstversuch”
Mark Seibert probiert es aus. Gibt es Bratwurst für 38 Cent, wie es der Speiseplan von Berlins Finanzsenator Sarrazin vorsieht?
Informationen zu diesem Artikel
Kategorie(n):
Tags:
Autor:
Herr Schwaner
erstellt am:
12. Februar 2008 11:45
Trackback:

Kommentare sind geschlossen!