Merkel will helfen
Am Samstag antwortete die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in ihrer Videopodcast direkt auf den offenen Brief von Komponisten und Musikern, Schriftstellern und Verlegern, Schauspielern und Filmemachern, in denen sie die Kanzlerin aufgefordert hatten, die Urheberrechte noch mehr als bisher zu schützen.
Die Kanzlerin versprach darin, sich national als auch international verstärkt um die Diskussion zu bemühen, dass Raubkopien kein Kavaliersdelikt seien. Dies sei allerdings nicht alleine zu lösen, so die Kanzlerin:
“Deshalb müssen wir dies im internationalen Rahmen machen, denn das Herunterladen von Computern ist eine Sache, vor der nationale Grenzen nicht schützen können. Deshalb haben wir während unserer G8-Präsidentschaft dieses Thema im vergangenen Jahr auf die Tagesordnung gesetzt, und auch in diesem Jahr werde ich dieses Thema wieder ansprechen.” [via, PDF, Hervorhebungen von uns]
Wann hört die Politik eigentlich auf, tradierten Vorstellungen von Gewinnerzielungsmodellen den Mund zu reden? Wann werden endlich Hilfestellungen seitens der Politik auf die neue Zeit innerhalb der multimedialen Welt umgestellt. Wann darf damit gerechnet werden, dass den Vermarktungsmultis die alten Zöpfe abgeschnitten werden?
Wahrscheinlich erst dann, wenn keine Politiker mehr im Amt sind, die alles mit “Internet” von Assistenten machen lassen und die wissen, dass nicht Computer aus dem Internet heruntergeladen werden, sondern Monitore. Mann!

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