Ein-Euro-Jobs sind Job-Killer
Bei rund zwei Dritteln der Ein-Euro-Jobs war zumindest die Fördervoraussetzung, dass der Ein-Euro-Job keinen Arbeitsplatz ersetzen dürfe, nicht gegeben. Oftmals sei jedoch das Gegenteil der Fall:
“Es sollten Arbeitskräfte eingespart oder ein haushaltspolitischer Personalmangel ausgeglichen werden.” [via]
Auch griffen die Fördermaßnahmen oft nicht, Integrationsfortschritte seien in drei von vier Fällen nicht zu verzeichnen.
Das DGB-Vorstandsmitglied Amelie Buntenbach forderte angesichts des Schreibens vom Bundesrechnungshof den Gesetzgeber dazu auf, den Einsatz von Ein-Euro-Jobs zu stoppen.
“Fakt ist, dass Ein-Euro-Jobs teuer sind, keine Perspektiven bieten, stattdessen aber Lohndumping fördern und sogar reguläre Arbeitsplätze gefährden. Ein solch offensichtlicher Unsinn muss endlich gestoppt werden” [via]
Ein-Euro-Jobs seien oftmals nur das Zeichen der Hilflosigkeit der Jobvermittler und würden zu oft als disziplinierende Massnahme gegenüber Langzeitarbeitslosen eingesetzt.
— Herr Schwaner, 09.05.2008
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