Angst vor dem Darknet

In den USA wurde jüngst ein Gesetz verabschiedet, dass die Universitäten verpflichten soll, Filter in die eigenen Netze einzubauen, um Filesharing der StudentInnen zu unterbinden.

“Die universitären Netzwerk-Betreiber standen schon lange unter massiven Druck der Rechteindustrie. Deren grösster Alptraum war, dass Studenten in Wohnheimen ein Darknet errichten und einfach Musik und Filme tauschen. Nun sollen die Unis Filter errichten, die sowas verhindern sollen.” [via]

Andere Frage: Wer braucht Uninetze zum Tauschen, wenn es Wireless-LAN und Notebooks in der Überzahl gibt? Schüler tauschen via Bluetooth auf den Schulhöfen — warum sollte in den Zeiten eigener Netzwerkinfrastruktur und tragbarer Festplatten das Uninetz zum Tauschen verwendet werden?

Mehr zum Thema: Heisenetzpolitik

— Herr Schwaner, 06.08.2008

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1 Kommentar


gugg says:

Es gibt an deutschlands Universitäten bzw. in vielen Wohnheimen solche illegalen Netze … das heißt, dass die Sorge durchaus berechtigt ist …

Der Vorteil ist aber, dass die Studenten im Normalfall nach dem Studium keinen Zugriff mehr auf diese Netze besitzen.

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Autor:
Herr Schwaner

erstellt am:
6. August 2008 11:19

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