Jobs bestätigt Fernlöschungsfunktion im iPhone

Ja, wo sind denn meine ganzen OpenSource-Anwendungen hin? Man stelle sich vor: Nach dem Hochfahren des Rechners sind auf einem proprietären Betriebssystem alle OpenSource-Anwendungen verschwunden, quittiert mit der Systemmeldung, bei den gelöschten Anwendungen handelte es sich um Schadsoftware, die das einwandfreie Funktionieren des Betriebssystem beieinträchtigen könnte. Da wäre ein großer Aufschrei sehr wahrscheinlich, wenn nicht obligat.

Steve Jobs von Apple hat unterdess die Gerüchte um eine Fernlöschfunktion von Software auf dem iPhone bestätigt. Mittels dieser Software könne Apple Software aus der Ferne vom iPhone herunterlöschen, wolle dies jedoch nur im Einzelfall tun. Ja, was soll Herr Jobs auch anderes sagen? Etwa: Apple wird jedwede Software, die nicht über den AppStore gekauft wurde, rigoros löschen, um auszuschließen, dass Endkunden Software nutzen, die nicht gekauft wurde?

Andere Frage: Wenn eine Fernlöschfunktion vorhanden ist, sollte sich die Schnittstelle dann nicht auch hacken lassen? Auszuschließen sei ein Missbrauch jedenfalls nicht, so Frank Rosengart vom Chaos Computer Club (CCC).

Mehr zum Thema: Lawblog • GolemDatenschutzblogMobile ZeitgeistStoibär

— Herr Schwaner, 12.08.2008

Share |

Kommentare sind geschlossen!

Informationen zu diesem Artikel


Kategorie(n):

Tags:

Autor:
Herr Schwaner

erstellt am:
12. August 2008 9:47

Trackback: