Was war eigentlich echt?

von Herr Schwaner am 12.08.2008, in: Dies und Das

Eben erst haben wir uns über das computeranimierte Feuerwerk zur chinesischen Olympiaeröffnung erregt, nun berichtet die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) von der Ausstauschaktion eines sieben Jahre alten Mädchen, dass die “Ode an das Vaterland” gesungen hatte.

Demnach habe das Mädchen, das zu sehen war, als Vollplayback lediglich die Lippen berührt. Das Lied gesungen hatte demnach ein anderes Mädchen, das den Funktionären zu hässlich gewesen war. So tauschte man es einfach aus. Zynisch kommentiert der musikalische Leiter der Zeremonie:

“Wir mussten uns entscheiden. Es war fair gegenüber Lin Miaoke und gegenüber Yang Peiyi. Wir kombinierten die perfekte Stimme mit der perfekten Aufführung.” [via NZZ]

Was, so wird man fragen dürfen, ist bei den chinesischen Spielen noch alles manipuliert und nicht echt? Dürfen wir an Leistungen zweifeln oder als authentisch annehmen?

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Autor:
Herr Schwaner

erstellt am:
12. August 2008 20:29

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