Mode in den 40igern

von Herr Schwaner am 19.08.2008, in: Dialoge

Frau Rieke bekommt eine E-Mail. Modespam. Es wird die Modelinie der vierziger Jahre neu entdeckt und angepriesen. Hinter mir kichert es.
“Mode aus den Vierzigern? ‘Tschuldigung, da fällt mir als erstes ganz spontan ‘ne EsEs-Uniform ein. Und die Klamotten von Trümmerfrauen…”

Hobbykosmetik in den 80igern

von Herr Schwaner am 19.08.2008, in: Skizziert

Ja, in den glorreichen achtziger Jahren war es, als meine Mutter verkündete: “Kind, wir machen alles selbst.”

Ameise mit Meise

von Herr Schwaner am 14.08.2008, in: Skizziert

Als ich vorhin auf der Toilette Platz genommen hatte und so vor mich hin sinierte, fiel mir um unseren Wäschekorb eine Ameise auf, die entlang des runden Bodens des Korbs krabbelte. Sie wurde nicht müde, dem Rand sichtlich zu folgen. Wo er sie wohl hinführen würde?
Mehrere Stunden später sitze ich nun wieder und stiere. Da [...]

Die Suche nach dem Sündenbock

von Herr Schwaner am 14.08.2008, in: Dies und Das

Der Deutsche Videoverleih hat im ersten Halbjahr 2008 nur 119 Millionen Euro am Verleih von Videofilmen verdient, rund 3 Millionen Euro weniger als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Für den Bundesverband Audiovisuelle Medien (BVV) ist der Hauptschuldige schnell gefunden:
“Insbesondere durch die weiterhin weit verbreitete illegale Vervielfältigung ist die Anzahl der Verleihvorgänge nach 48,9 Mio. [...]

Down

von Herr Schwaner am 14.08.2008, in: Zwei Null Irgendwas

Hab ich irgendetwas verpasst?

Der Wert von Raubkopien

von Herr Schwaner am 13.08.2008, in: Dies und Das

Oberstaatsanwalt Axel Stahl von der nordrhein-westfälischen Staatsanwaltschaft erklärt den Wert von Raubkopien:
“Wir legen für eine einzelne Musikdatei einen wirtschaftlichen Wert von durchschnittlich einem Euro und für eine Filmdatei von 15 Euro zugrunde. Davon ausgehend nehmen wir ein gewerbliches Ausmaß ab einer Schadensgröße von 3 000 Euro an.” [via]

Was war eigentlich echt?

von Herr Schwaner am 12.08.2008, in: Dies und Das

Eben erst haben wir uns über das computeranimierte Feuerwerk zur chinesischen Olympiaeröffnung erregt, nun berichtet die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) von der Ausstauschaktion eines sieben Jahre alten Mädchen, dass die “Ode an das Vaterland” gesungen hatte.

Demnach habe das Mädchen, das zu sehen war, als Vollplayback lediglich die Lippen berührt. Das Lied gesungen hatte demnach [...]