Fünftausendvierhundert.

von Herr Schwaner am 30.05.2009, in: Dies und Das

Als Frau Rieke und ich uns entschieden, das Zerkräuseln des wohlduftenden Halbschwarz-Schnitts in papierende Hüllen von Muskote oder Marie, sein zu lassen, um fortan das teure Geld dafür zu sparen, was wir nicht taten, endlich selber rauchfrei in eine rauchfreie Wohnung zu kommen und um eine Angst erleichtert gesünder zu leben. Unser feines Geäst ist [...]

Von Mäusen und Ratten

von Herr Schwaner am 26.05.2009, in: Res publica

Berlin ist schön. Vielleicht. Otto, der gerne als Normalverbraucher geschimpft wird, hat allerdings immer weniger vom Schönen. Denn dort machen sich jene breit, die nicht nur widerliche Mieten zu zahlen bereit sind, sondern auch Unverständnis, Hochnäsigkeit und Unmenschlichkeit.

Genudelt.

von Herr Schwaner am 25.05.2009, in: Unter der Abzugshaube

Unten rum

von Herr Schwaner am 15.05.2009, in: Synapsenfeuer

* Als in mir, weil ich damals eine junge, bezaubernde Frau kennenlernen durfte, die zweite Jugend köchelte, dachte ich nur kurz daran, statt wildem Lendenhaargekräusel mir ein Tatoo auf glänzend nackter Haut stechen zu lassen. Vielleicht wollte es ein Tribal werden oder hätte ich mir doch lieber “Der kleine Lord” in schriller Typo nadeln lassen? [...]

Afrika

von Herr Schwaner am 15.05.2009, in: Synapsenfeuer

Afrika ist ein sterbenskranker Patient auf der Intensivstation. An seinem Bett steht ein Arzt, der zwei Tropfe für ihn hält: Der eine Tropf drückt ein Schmerzmittel in die Venen, der andere tröpfelt zur selben Zeit das schleichend tödliche Gift hinein. Afrika.

Das Demo-Konto

von Herr Schwaner am 14.05.2009, in: Kurz angebraten

“Eröffnen Sie noch heute ein Demokonto!”
Weil mir vor rund zwei Jahren, fernab einer Bankenkrise, eben jenen Satz ein Kreditinstitut auf einem der Nachrichtenkanäle entgegenschwallte, dachte ich mir, es wäre sicherlich keine schlechte Idee, für miese Zeiten ein Demokonto einzurichten. Ich bequemte mich also, jene Bank zu kontaktieren und eröffnete ein Demokonto. Stand ich der Sache [...]

Groß “beim” Kommen

von Herr Schwaner am 14.05.2009, in: Dialoge

Frau Rieke checkt E-Mails.
“Boah!”
— “Hm?”
“Viagra ist ja wieder ganz groß im Kommen.”
— “Wieso?”
“Ich bekomm jetzt wieder ganz viel Spam mit Viagra und dem ganzen Zeugs.”
— “Es wird Sommer, da steigt wieder die Libido, nur das Schwänzchen nicht!”