Von Lawinen.
Wer braucht schon das verschneite Bergland mit seinen sich lösenden Schneebrettern, um sich lebendig begraben zu lassen? Ich geh durch die Straßen der Hauptstadt und lebe immens gefährlich, denn nach einer schneesturmdurchtosten Nacht liegen auf den bereits vorhandenen 27cm Schnee zehn weitere. Der Himmel ist blau und die strahlende Sonne verwöhnt die Schrägdächer der Altbauten, die, sobald der Fond nur feucht genug, ihre großen, zum Teil festgefrorenen Schneebretter gen Bürgersteig schicken - sogar am offenen Fenster höre ich ständig Stadtlawinen von den Dächern abgehen.

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