Erdbeersommer

von Herr Schwaner am 25.06.2012

Erdbeeren werden reif, ob die Sonne nun scheint oder es regnet. Es ist nur die Frage ob genügend Menschen aus Berlin auf die Felder in Brandenburg fahren, um Erdbeeren zu pflücken oder ob sie wegen des schlechten Wetters zu Hause bleiben. Dieses Jahr bleiben sie wohl zu Hause. Besser für uns, nachdem wir im letzten Jahr durch späten Frost gar keine Erdbeeren in Selbstpflückung bekommen haben.

Dieses Jahr rief meine Mutter vergangenes Wochenende ganz verzückt an, wir müssten in die Erdbeeren, sie hätten nur fünf Meter einer Erdbeerreihe gebraucht, um den ersten Korb mit herrlich schmeckenden, großen Früchten zu füllen. Gesagt, getan. Gestern ging es mit den Kindern zum Selbstpflücken zu unserem angestammten Hof in Falkensee.

In der Tat: Es waren soviele Früchte an den Pflanzen, dass es uns die Sprache verschlug, und dass obwohl mindestens hundert Menschen in gebückter Haltung ums uns herum eifirg Reihe für Reihe abgrasten: Genug für alle. Trotz einsetzenden Regens sammelten wir rund 11 Kilo Erdbeeren in einer halben Stunde (!). Mindestens ein Kilo Erdbeeren verschwand dazu zusätzlich noch in unseren Mägen.

Kuchen, Kompott und Marmelade - zu Hause begann für Rieke der Einkochmarathon, bevor die Erdbeeren zu matschig wurden. Resultat: Ein Erdbeerkuchen, eine große Schüssel mit Kompott (frisch und fein eingezuckert) und sage und schreibe 31 Gläser wundervollster Marmelade. Das dürfte für ein ungefähr ein Jahr reichen :)

Nun warten wir auf Beeren und Aprikosen (für Oskar).

Informationen zu diesem Artikel


Kategorie(n):

Tags:

Autor:
Herr Schwaner

erstellt am:
25. Juni 2012 10:19

Trackback:

Kommentare sind geschlossen!