Die Herabwürdigung eines Berufes

von Herr Schwaner am 11.07.2012

Um es vorweg gleich zu sagen: Nein, wir wollen keine ehemaligen "SCHLECKER"-Mitarbeiterinnen als Erzieherinnen für unsere Kinder. Die Umschulung auf "Erzieherin" als Notlösung gegen den Mangel von Erzieherinnen zur Deckung des Bedarfs, wenn erst der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz gilt, degradiert den wichtigen Beruf der/des Erzieherin/Erziehers für unsere Kleinen.

Denn: Kein Mensch würde auf die Idee kommen, zu fordern: Wir haben einen Mangel an Fachkräften in Deutschland, schulen wir die ehemaligen "SCHLECKER"-Mitarbeiterinnen auf Ingenieurin um. Davon auszugehen, dass jeder dazu qualifiziert ist, Erzieherin zu werden, als wäre es ein Pappenstiel, die Erzierhung des Nachwuchses täglich neu zu gestalten, als wäre die Ausbildung zum Erzieher ein Witz, ist blanker Hohn und zeugt von einem ziemlich armen Verständnis über bestimmte Berufe und deren Ausbildungen.

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Autor:
Herr Schwaner

erstellt am:
11. Juli 2012 10:00

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