Grüne Hölle

von Herr Schwaner am 02.07.2012

Sommer, die nicht fürchterlich heiß sind, haben den unschlagbaren Vorteil, dass all unsere Pflanzen sich pudelwohl fühlen und nicht so schnell verbrennen, wie wir es auch in schon in heißeren Jahren hatten. Stattdessen wächst auf dem Fensterbrett unserer Küche inzwischen ein Urwald :)


Links rankt sich die Winde an der Wand empor (10 bis 15 Blüten pro Tag in zwei Farben) und nun inzwischen oben am Fenster von links nach rechts. Die Sonnenblumen (ebenfalls links) blühen demnächst und unsere Schirmchentagetes in orange uni und orange/braun verdrängen so langsam Schneeflocke und Goldköpfchen, die aber immer noch riesige Kissen bilden und herrlich nach Honig riechen.

Dazwischen erntet sich der wuchernde Basilikum wie von selbst, der sich wieder neben Petunien im gleichen Topf pudelwohl fühlt.

Einzig der Lavendel hat einen Schlag und hat leider nur eine Blütenstaude hervorgebracht. Die Margerite hat es nach prächtiger Blütezeit inzwischen hinter sich - die Erdbeere in der Ampel darüber hingegen wächst und wächst und spendet uns nun schon den fünften Ableger.

Dieses Jahr haben wir übrigens Glück - die Larven des Marienkäfers (siehe Bild) haben wir erfolgreich sammeln können, der wer bis 3000 Blattläuse am Tag vertilgen kann, ist bei uns gern gesehener Gast.

Wenn es am Wochenende genügend warm ist, ist das Frühstück am weit geöffneten Fenster der schönste Platz weit und breit. Es riecht herrlich - nicht nur wegen des frisch gebrühten Kaffees :)

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Autor:
Herr Schwaner

erstellt am:
2. Juli 2012 10:24

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