von Herr Schwaner am 27.08.2010, in:
Skizziert
Selten konnte ich einem Absatz eines Artikels so zustimmen wie diesem und ich habe eigentlich nichts mehr hinzufügen, warum ich als Berliner über das neue Berlin nur kotzen könnte:
“Seit der Wende sind achtzig Prozent der ursprünglichen Bewohner aus dem Prenzlauer Berg weggezogen. Statt ihrer sind vor allem jene gekommen, die der kleinstädtischen Enge ihrer Eltern [...]
Es ist sommerlich heiß, im abgedunkelten Zimmer dudelt trocken-muffig das Radio im Hintergrund. “Probieren Sie auch unsere neuen fruchtig-frischen Sommersorten, wie Erdbeer-Limette-Carpaccio…”
Mit Frau Rieke in der Abteilung für Beinkonfektion. An den kurzen Hosen, die ich dank sommerlicher Temperatur suche, irritieren mich verwirrende Hosengrößen. Normalerweise rechne ich in Weite und Beinlänge, also konkretem, wie beispielsweise 40/32 oder erwünschte 38/32. Stattdessen plumpe Größen: 56, 50, 27, 29 oder die: 28.
Dann sagt die eine Verkäuferin zu einem anderen [...]
ARD bescheuert: Ulrich Deppendorf, seinerseits Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, selbst streut die Gerüchte, dass es vielleicht ein Zeichen für die Entscheidung im ersten Wahlgang (und damit ein Zeichen für Wulff) sei, dass ein Blumenstrauß hereingetragen wird und wundert sich dann, dass sogar in Twitter dieses Gerücht herumläuft….
von Herr Schwaner am 18.06.2010, in:
Skizziert
Gerade saßen Frau Rieke und ich noch beim Public Viewing in der Berliner “Castingallee” in irgendeinem großgeratenen Dönerladen, weil der Prater-Biergarten wegen Überfüllung geschlossen war: Der Prenzlauer Berg ein einziges Farbenmeer in schwarz-rot-gold - Akademiker und welche, die es werden wollen und wollten feiern ein Fußballfest.
Doch die Trennung ist vertikal simpel festzustellen: Mann und Frau. [...]
“Lass mal, ihr habt genug gezahlt”, sagte der gebrochen deutsch sprechende Grieche, während er sich das Hefeweizen in seinen Rachen gießt und damit dumm-dreist für das Gesöff aus dem Hause Paulaner wirbt. Schließlich wollen doch die Griechen am bayrischen Stammtisch im Biergarten ihren deutschtümelnden Alkoholikern etwas zurückgeben, greifen also zum Portemonaie und siehe da: Es [...]
von Herr Schwaner am 24.05.2010, in:
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Wenn einer eine Reise tut… »